Die immer umfangreicher werdenden wissenschaftlichen Datensätze mit ihren zum Verständnis notwendigen Metadaten werden relational in einer großen Tabelle als Teil des PANGAEA-Datenmodells gespeichert. Diese muss nach unterschiedlichsten Kriterien schnell und flexibel ausgewertet werden können. Die technische Grundlage dieses Konzepts ist die spezielle analytische Datenbank, Sybase IQ. In ihr werden die validierten und publizierten (und danach unveränderlichen) Daten gespeichert. Dass PANGAEA eine Vielzahl von Attributen und Messwerten in einer einzigen großen Tabelle zur Verfügung stellen kann, basiert nicht zuletzt auf der hohen Komprimierungsfähigkeit (auf ein Sechstel bis ein Neuntel der Rohdatenmenge) sowle dem lndizierungsprinzip dieser Datenbank.
Bei Sybase IQ sind die Daten nicht in Reihen, sondern als Spalten organisiert, wobei automatisch jedes Feld als Index dienen kann. Damit sind Recherchen sehr flexibel: Egal welche Fragestellung kommt - die Datenbank bietet immer Zugriffshilfen.
Da nicht die gesamte Zeile, sondern nur noch der ausgewählte Wert in der entsprechenden Spalte gelesen wird, sind Abfragen auch bei extrem großen Datenmengen sehr schnell.
"Es gibt kein anderes wissenschaftliches Datenmodell, das mit solchen Volumina bei gleichzeitig hoher Komplexität klarkommt."
Dr. Hannes Grobe Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alfred-Wegener-Institut
"Angesichts der rapide wachsenden Menge von wissenschaftlichen Publikationen und Daten ist mehr Prägnanz derInformation notwendig - und am prägnantesten sind nun mal strukturierte Datenmodelle mit einem freien Zugang zu ihren Inhalten."
Dr. Michael Diepenbroek
Geschäftsführer WDC-MARE


