Branche
Gesundheitswesen
Realisierter Kundennutzen
  • Große Zeitersparnis und Flexibilität sowohl bei Qualitätsprüfungen als auch bei Analysen von Massendaten
  • Im Bereich der Kostensenkung konnten binnen eines Jahres die Leistungsausgaben um 21% reduziert werden
  • Abschluss einer kassenübergreifenden Datenanalyse, die mit der alten Datenbank nach 21 Stunden abgebrochen werden musste, mit der neuen Lösung nach viereinhalb Minuten
AnyCare

Steigende Gesundheitskosten belasten Krankenkassen und ihre Versicherten immer stärker. Diesem Trend tritt die AnyCare GmbH mit ihren Leistungen entgegen. Die Betreuungsprogramme des Unternehmens sollen Ausgaben der Krankenkassen verringern. Gleichzeitig werden Patienten bei der Bewältigung ihrer Erkrankungssituation unterstützt: Ein verlockendes Angebot für Krankenkassen, die verstärkt solche Versorgungsprogramme in Anspruch nehmen. So betreut AnyCare heute über 80.000 gesetzlich und privat Versicherte deutschlandweit, unter anderem für Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems. Das Unternehmen ermittelt die tatsächliche Versorgungslage der Versicherten und den jeweiligen Interventionsbedarf. Um herauszufinden, für welche Versicherten ein Versorgungsmanagement in Frage kommt, führt AnyCare komplexe Datenanalysen durch. Im Jahr 2009 analysierte AnyCare im Kundenauftrag rund 400 Millionen Datensätze von fast fünf Millionen gesetzlich Krankenversicherten.

Voraussetzung für solche Analysen ist ein professionelles Management von Massendaten, das AnyCare innerhalb von zwei Jahren komplett neu organisiert hat. Damit ging ein Technologiewechsel einher: Die klassische, relationale Datenbank (Microsoft SQL) wurde durch einen neuen spaltenbasierten Analyse-Server (Sybase IQ) abgelöst. Den Weg zu dieser Lösung ebnete die Qyte GmbH mit ihrer Data-Mining-Software (RayQ), die mit neuartigen Mitteln eine hohe Performanz und Flexibilität beim Zugriff auf große, unaggregierte Datenbestände in Sybase IQ ermöglichte.

"Fachabteilungen können auf diese Weise grundsätzlich alle Daten miteinander in Beziehung setzen. So lassen sich bisher unbekannte Erkenntnisse gewinnen und neue Prognosemodelle entwickeln."

Jürgen Hirsch, Geschäftsführer, Qyte GmbH