Die spaltenorientierte Datenbank Sybase IQ wurde ursprünglich im europäischen Hauptsitz der ESO in Garching installiert, um ultra schnelle Analysen auf technischen Daten, die mittels des "Very Large Telescopes? erfasst wurden, speichern und bereitstellen zu können. Durch den Einsatz werden Entwicklern und Forschern wesentliche Informationen über die Leistung der Instrumente und des Teleskopes bereitgestellt, qualitativ hochwertige Daten geliefert und dank regelmäßigen Wartungsarbeiten minimale Ausfallzeiten garantiert. Bis heute befinden sich schätzungsweise 3.700.000.000 technische Einträge in der größten Datenbank.
Seit geraumer Zeit wird Sybase IQ auch als Speicher für alle empirischen Werte genutzt. Jeder Beobachtungsvorgang liefert zwischen 200 und 800 Teilinformationen, die in Verbindung zueinander stehen. Früher wurde ein Teil dieser Informationen in der relationalen Datenbank Sybase ASE gespeichert, allerdings war auf Grund der begrenzten Seitengrößen, die Suche und die Nutzung von Daten eingeschränkt und stellte den Wissenschaftlern nicht alle Suchmöglichkeiten zur Verfügung, die für sie von Interesse gewesen wären.
Der Speicher dieser empirischen Werte hat mittlerweile fast die 6.000.000.000. Marke erreicht. In Zukunft soll er genutzt werden, um Informationen für mehrere entscheidende interne Applikationen bereitzustellen, die im Zusammenhang mit den Beobachtungen und der Qualität der Daten stehen, die den Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden.
Sybase IQ wurde nach einem Vergleich mehrerer analytischer Engines ausgewählt, da Sybase IQ eine Reduzierung des Datenumfangs ermöglicht, ad-hoc Anfragen möglich macht und bereits eine auf Sybase basierende Umgebung genutzt wurde.
"Die Einsparungen sind erstaunlich. Es konnten rund 1000 Hin - und Rückflüge (plus Kosten für Tranport, Unterbringung und Verpflegung) eingespart werden. Umgerechnet entspricht das 2.6 Millionen US $."
Dr. Peter Quinn, Head of Datamanagement and Operations Division, ESO



